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Aufsätze "Kriminalistik und Einsatz"

Verfasser: Ernst Hunsicker

  1. Der Erste Angriff bei Branddelikten durch die Schutz- und Kriminalpolizei  -  Schwerpunkt: Sicherungsangriff, in: Bereitschaftspolizei - heute 11/85, S. 4 - 12.
  2. Kriminalistische Ermittlungsansätze bei "Unfallfluchtdelikten", in: Polizei Verkehr + Technik 9/86, S. 263 - 268.
  3. Woher nehmen und nicht stehlen?  -  Rauschgiftkonsum und Beschaffungskriminalität am Beispiel Osnabrück, in: Kriminalistik 4/90, S. 211 - 214.
  4. Spielstätten im Spannungsfeld zwischen Legalität und Illegalität  -  eine Situationsbeschreibung, in: der kriminalist 11/90, S. 441 - 446. Dazu: 1.) "Erwiderung" von Polizeipräsident a. D. Klaus Hübner, in: der kriminalist 1/91, S. 27 - 29   -   2. "Ein Polizist sieht rot - Osnabrücker Kripochef widerspricht Wissenschaftslobbyisten der Automatenindustrie", in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 24.11.1990 (Blick in die Zeit)   -   3. "Für ein paar Silberlinge - Die Automatenindustrie verharmlost mit zweifelhaften Wissenschaftsgutachten die kriminellen Folgen der Spielsucht.", in: DER SPIEGEL 16/1991, S. 110; Auszug: " ... Auch in den Fachblättern der Polizei wird vor den kriminellen Folgen der Spielsucht gewarnt. So erschien in der November-Ausgabe der Zeitschrift Der Kriminalist ein Beitrag des Glücksspiel-Fachmanns Ernst Hunsicker von der Kriminalpolizeiinspektion Osnabrück. Der Experte hat erkannt, daß sich die Beschaffungskriminalität zu 'einem Brennpunkt entwickelt' habe. Typisches Delikt: Eine 45jährige Frau überfällt maskiert eine Tankstelle, raubt 1500 DM. Die Polizei ermittelt Spielsucht als Tatmotiv. ... Der Geschäftsführer der Informationsgemeinschaft Münzspiel, Heinz Warneke, spricht ganz ungeschminkt aus, was die Branche von der Wissenschaft erwartet: 'Wenn der Professor eines Instituts, der frühere Polizeipräsident oder der Kliniker eine Sachaussage machen, dann hat das Kompetenz. Ein unabhängiger Fachmann wird für ein paar Silberlinge nicht die Unwahrheit sagen, denn seine Aussage für das Münzspiel ist nur eine Episode in seiner Berufslaufbahn. Wenn wir ihn überzeugt haben und ihn für uns reden lassen, ist der erste Schritt zu einer positiven Imagebildung getan.'  "
  5. Ermitteln durch Ermittlungsgruppen oder durch Arbeitsgruppen, in: Die Polizei 6/1991, S. 136 - 139.
  6. Indirekte Beschaffungskriminalität  -  Die Suche nach einem praktikablen Bekämpfungsmodell, in: Kriminalistik 2/92, S. 115 - 119 (zusammen mit Thomas Schlagetter).
  7. Glücksspielabhängigkeit und Beschaffungskriminalität aus kriminalistischer Sicht, in: Beschaffungskriminalität und Glücksspielsucht (Dokumentation der 2. landesweiten Fachtagungam 14.11.1995 in Unna), S. 55 - 66.
  8. Glücksspielsucht und Beschaffungskriminalität  -  Fakten und Zahlen aus kriminalpolizeilicher Sicht, in: drogen-report 2/96, S. 11 - 15.
  9. Anhaltemeldungen und Tatortbereichsfahndung  -  Zugleich ein Beitrag über die Folgen der Polizeireform in Niedersachsen, in: Kriminalistik 5/96, S. 341 - 344.
  10. Der Staat und sein Drogendilemma  -  Das Osnabrücker Modell zur Minimierung der Drogenkriminalität, in: Kriminalistik 11/96, S. 711 - 719.
  11. Telefonterror  -  Vom Schockanrufer zum "Vergewaltiger"  -  Eine kriminalphänomenologische wie viktimologisch ungewöhnliche Geschichte, in: Kriminalistik 3/97, S. 175 - 177 (zusammen mit Lutz Brörmann). Dazu: Das unheimliche Verbrechen - Bei Anruf Terror, in: STERN Nr. 47/12.11.1998, S. 36 - 46 (Auszüge): "... Bis heute ist der skrupellose »Schockanrufer« nicht gefaßt. Im Büro des Osnabrücker Kriminaldirektors Ernst Hunsicker, 54, hängt eine Landkarte mit 71 roten Stecknadeln und einem Phantombild. »Wir sind sicher, daß es sich immer den denselben Täter handelt« sagt Hunsicker. Im März 1995 ging er an die Öffentlichkeit, fandete sogar via Fernsehen nach dem unheimlichen Verbrecher. 300 Männer wurden seitdem überprüft. Der »Doktor« mit der sanften Stimme war aber nicht darunter. Kriminaldirektor Hunsicker gilt inzwischen als Experte für diese Form des Telefonterrors. Die Täter hätten vor allem Frauen oder sogar Kinder im Visier. »Dabei melden sie sich als Lehrer oder Beamte von der Schulbehörde, fragen, ob die Kinder schon Schambehaarung haben oder ob bei den Mädchen schon Brüste wachsen.«  ..."
  12. Das Osnabrücker Anti-Drogen-Paket  -  Zehn Schritte zur beachtlichen Erfolgen, in: Kriminalistik 4/97, S. 234 - 241. Dazu: 1.) Beim Drogenproblem lehrt das Beispiel Osnabrück   -  Ohne Härten nutzen die Hilfen wenig, in: Rheinische Post (An Rhein und Ruhr) vom 18. Juli 1997. 2.) Drogenpolitik in NRW bald liberaler, aber Osnabrück zeigt: Härter ist besser , in: WELT AM SONNTAG (NRW AM SONNTAG) vom 27.April 1997.
  13. Das Ende einer Geiselnahme  -  Oder: Bei mobiler Lage vom Zugriff überrascht, in: Kriminalistik 7/97, S. 501 - 504.
  14. Es muß ja nicht gleich New York sein -  Noch einmal: Das "Osnabrücker Modell" für eine sichere Stadt, in: Kriminalistik 7/98, S. 493 - 499. Dazu: Die gezähmte Metropole  -  New York bekämpft das Verbrechen mit strengsten Methoden, in: WIENER ZEITUNG (Reportage) vom 26./27. Februar 1999, S. 7; Zeitungsartikel unter: members.fortunecity.de/kostinek/stichpunkte/verbrechen.htm - 21k - Zusätzliches Ergebnis - Im Cache .  Auszug: " ... Die Übernahme der Zero Tolerenz-Politik ist in Europa bislang noch nicht erfolgt. Die Broken Windows-Theorie hingegen fiel auch auf unserem Kontinent auf fruchtbaren Boden. In Fachkreisen gilt die deutsche Stadt Osnabrück als Vorzeigebeispiel für wirksames community policing. Anfang dieses Jahrzehnts entwickelte sich die Drogen- und Beschaffungskriminalität der Stadt explosionsartig im wahrsten Sinne des Wortes. Die Brutalisierung ging bis zum Schußwaffengebrauch. Die Stadtverwaltung entschied sich daraufhin, dem kriminellen Treiben mit Repression durch konsequente Rechtsanwendung zu antworten. Ab Mai 1997 wurden unter der Agide von Kriminaldirektor Ernst Hunsicker Streifen zu Fuß oder per Mountain-Bike verstärkt. Die Ordnungshüter hatten den Auftrag, Ordnungswidrigkeiten nicht nur zu unterbinden, sondern auch durch Anzeigen oder Bußgelder zu ahnden. Das Ergebnis läßt sich sehen. Die registrierten Straftaten gingen erheblich zurück. ... Den Schlüssel zum Erfolg beim Kampf gegen Kriminalität sieht Hunsicker aber nicht allein im repressiven Vorgehen. Präventive Maßnahmen müssen · wie in Osnabrück auch geschehen · das polizeiliche Handeln begleiten. 'Zuwachsraten sind eher dort wahrscheinlich, wo sich ausschließlich polizeilicher Verfolgungsdruck auf mono-phänomene Kriminalitätsfelder beschränkt und daneben die Kriminalprävention sowie Hilfs-/Therapieangebote (z. B. für Junkies) vernachlässigt werden!'  ... "
  15. Zur Kriminalität der Spätaussiedler  -  Die Bedeutung des Phänomens am Beispiel der Stadt Osnabrück, in: Kriminalistik 8/99, S. 520 - 524.
  16. Jenseits der Landesgrenzen  -  Das komplexe "Osnabrücker (Anti-Drogen-) Modell" im Überblick, in: Die Bayerische Polizei, Heft September/Oktober 1999, S. 20 - 22.
  17. Präventive Gewinnabschöpfung - Bezeichnungen, Inhalte, Vorbehalte und Implementierung, in: der kriminalist 10/2006, S. 430 - 435.
  18. Polizeistrategische Erhebungs-, Analyse-, Planungs- und Messinstrumentarien -- "Progressivmodell Osnabrück", in: Die Polizei 11/2006, S. 336 - 341.
  19. Marken- und Produktpiraterie - Feindliche Globalisierungsphänomene mit gefährlichen Folgen, in: Kriminalistik 1/2007, S. 25 - 29.
  20. Der "gläserne Mensch" schafft sich selbst - Deshalb: Datenschutz schon fast absurd?, in Kriminalistik 6/2007, S. 370 - 376.
  21. Vermisste Kinder: Glücklich zurück - tot oder getötet  - verschwunden auf (unbestimmte) Dauer, in: Kriminalistik 4/2008, S. 218 - 224.
  22. Bevölkerungs- und Kriminalitätsentwicklung zwischen 1960 und 2060 - Studie für Deutschland, verschiedene Bundesländer und Millionenstädte, in: Kriminalistik 4/2013, S. 228 ff.
  23. Präventive Gewinnabschöpfung - Eine Bilanz nach rund zehn Jahren, in: Kriminalistik 6/2013, S. 396 ff.
  24. Schengener Abkommen (1985), Schengener Durchführungsübereinkommen (1990) und Schengen-Reform (2013) - Ausgegrenzt durch Grenzkontrollen?, GRIN-Verlag (2013), Broschüre, 27 Seiten, Link: http://www.grin.com/de/e-book/233397/schengener-abkommen-1985-schengener-durchfuehrungsuebereinkommen-1990.
  25. Die Vorratsdatenspeicherung als unendliche Geschichte - Fakten und Stellungnahmen, in: Kriminalistik 3/2014, S. 161 ff.
  26. Defizite im Polizeivollzug - Mangel an Personal und/oder Material in der Verbrechensbekämpfung nicht akzeptabel, in: der kriminalist 6/2014, S. 23 ff.
  27. Verschleierungspolitik - Unseriöse Zahlenspielereien im Bereich der Polizei, in: Kriminalistik 7/2014, S. 448 ff.
  28. Führung von V-Personen, in: Kriminalisten-Fachbuch (KFB) - Kriminalistische Kompetenz (Verdeckte Ermittlungsmaßnahmen -  VEM 4), 16 Seiten, Verlag Schmidt-Römhild, Bestellmöglichkeit: http://www.beleke.de/shop/RID/125/kriminalisten-fachbuch_kfb_kriminalistische_kompetenz/spider/.
  29. Einsatz von Body-Cams - Eigensicherung, Schutz Dritter und Dokumentation polizeilichen Handelns, in: POLIZEI VERKEHR + TECHNIK (pvt) 5/2014 (Sept./Okt.), S. 76 ff.
  30. Datenerhebungen aus der Luft - Schwerpunkt Drohneneinsatz -- Fahndung, Ermittlungen, Aufklärung, Überwachung, Einsatzführung, Dokumentation und rechtliche Grundlagen, in: POLIZEI VERKEHR + TECHNIK (pvt) 1/2015 (Jan./Febr.), S. 24 ff.
  31. Spuckschutz-Hauben - Einsatz, rechtliche Bewertung, Bedenken und Alternativen, in: POLIZEI VERKEHR + TECHNIK (pvt) 3/2015 (Mai/Juni), S. 42 f.
  32. Hunsicker, Ernst, Wie kann Deutschland seine Polizei vor Angriffen von Störern wirksam(er) schützen? - Möglichkeiten, Grenzen und Forderungen, 2. Auflage 2016, GRIN Verlag, 117 Seiten, Bestellmöglichkeit: http://www.grin.com/de/e-book/288276/wie-kann-deutschland-seine-polizei-vor-angriffen-von-stoerern-wirksam-er
  33. Hunsicker, Ernst, Flüchtlinge und Kriminalität - Zuwanderung und erfasste Kriminalität in Deutschland - Eine auszugsweise Zusammenfassung unter Einbeziehung von Statistikdaten, in: Kriminalistik 10/2017, S. 597 ff.